Gremien in Kürze

Das StuPa
Das Student*innenparlament (StuPa) ist das zentrale, oberste beschlussfassende Organ der Student*innenschaft. Die Mitgliederzahl ist abhängig von der Zahl der immatrikulierten Student*innen. Seine Aufgaben sind insbesondere die Beschlussfassungen über die Satzungen und Ordnungen der Student*innenschaft und über den studentischen Haushalt, welcher beispielsweise Kulturveranstaltungen, Initiativen, Exkursionen und die sogenannten Härtefallanträge (Befreiung von den Kosten des Semestertickets) finanziert.
Dazu wählt, beaufsichtigt und entlastet das Parlament die verschiedenen AStA-Referent*innen.
Aus seiner Mitte heraus wählt das Parlament nicht nur die Geschäftsführung (Gefü), welche das Parlament koordiniert und die Amtsgeschäfte führt, sondern auch die studentische Wahlleitung, die Haushalts- und die Wahlkommission. Zudem wählt das StuPa eine*n Student*in in das Amt des Vertreters im Rat des Studentenwerkes Osnabrück, und kann – je nach Bedarf – verschiedene Arbeitsgruppen und Kommissionen einsetzen, die sich mit hochschulpolitischen Themen auseinandersetzen.
Das Parlament bildet sich aus Student*innen, die entweder als Einzelkandidat*innen oder als politische Listen antreten. Diese Listen können unterschiedliche Ziele verfolgen, politischen Strömungen zugehören oder Abgesandte* aus verschiedenen Fächern sein.
Parlamentarier*innen werden im Januar für ein Jahr gewählt. Sitzungen finden in der Regel mittwochs und hochschulöffentlich statt (es wird per Mail und Aushang geladen).

Die Fakultätsräte
Die Fakultätsräte fungieren als eine Art „kleiner Senat“ auf Fakultätsebene. Er beschließt Veränderungen für die den Fakultäten untergeordneten Fächer und besteht aus vier Mitgliedern der Gruppe der Professor*innen und jeweils einem*einer Vertreter*in aus den Statusgruppen der Mitarbeiter*innen der Technik und Verwaltung, der Wissenschaftlichen Mitarbeiter*innen und der Student*innen. Sie wählen die Mitglieder der Studienkommissionen (StuKos), die dann beispielsweise über das Lehrangebot oder verschiedene Vergabemittel (z.B. für Tutorien) entscheiden. Zudem werden aus den Fakultätsräten die Dekanate besetzt.

Die KFG
Die Kommission für Gleichstellung ist eine der ständigen Senatskommissionen. In ihr werden alle gleichstellungsrelevanten Themen besprochen. Zusätzlich dazu steht die KFG den anderen Gremien der akademischen Selbstverwaltung beratend zur Seite.

Der Senat
Im Senat, dem höchsten Entscheidungsorgan der Universität Vechta, beschäftigt man sich mit Themen, die die Hochschule in ihrer Gesamtheit betreffen und von grundsätzlicher und grundlegender Bedeutung sind. Seine Aufgaben sind vorrangig die Verabschiedung sämtlicher Ordnungen und deren Änderungen, sowie die Stellungnahme zu grundlegenden Entwicklungen, die die wissenschaftlichen Einrichtungen sowie die einzelnen Studiengänge/-fächer betreffen. Während das Präsidium der Universität gegenüber dem Senat rechenschaftspflichtig ist, verfügt dieser über ein umfassendes Informationsrecht gegenüber dem Präsidium. Nicht zuletzt hat der Senat zentrales Vorschlagsrecht während der Ernennung und Bestellung der Mitglieder des Präsidiums. Neben seinen ständigen Kommissionen (z.B. die Haushaltskommission) verfügt der Senat über weitere Ausschüsse, die ihn beraten. Aktuell setzt sich der Senat aus 7 Mitgliedern der Statusgruppe der Professor*innen, 2 Mitgliedern aus der Gruppe des technischen und Verwaltungsdienstes, 2 Mitgliedern der Statusgruppe der wissenschaftlichen Mitarbeiter*innen sowie 2 Studis* zusammen. Während die Studis* für die Dauer eines Jahres gewählt werden, bleiben die übrigen Statusgruppen zwei Jahre im Amt.

Die ZSK
Die Zentrale Studienkommission (ZSK) thematisiert alle inhaltlichen Angelegenheiten aus dem Bereich der Lehre und des Studiums, die nicht von den Fakultätsräten behandelt werden. Wer sich für die ZSK aufstellen lässt, ist gleichsam auch Mitglied der Studienqualitätskommission (SQK). Die SQK vergibt die Qualitätsmittel, welche seit dem Wegfall der Studiengebühren aus Landesmitteln generiert werden, und jene Studiengebühren kompensieren sollen. Da die ZSK sechs studentische Mitglieder hat und die SQK sieben, wird für die SQK ein zusätzliches Mitglied gewählt.