Events & Termine

So Mo Di Mi Do Fr Sa
1
2
3
4
5
6
7
AStA-Sitzung 20:00
AStA-Sitzung @ Büro AStA Uni Vechta
Jan 7 um 20:00
 
9
11
12
13
14
AStA-Sitzung 20:00
AStA-Sitzung @ Büro AStA Uni Vechta
Jan 14 um 20:00
 
15
Studentische Wahlen 2019 9:30
Studentische Wahlen 2019 @ Universität Vechta - Haupteingang, Foyer R- & Q-Gebäude
Jan 15 um 9:30 – 18:30
Studentische Wahlen 2019 @ Universität Vechta - Haupteingang, Foyer R- & Q-Gebäude
Am 15. & 16. Januar 2019 wird an der Universität Vechta gewählt. Die Wahllokale befinden sich am Haupteingang und in den Foyers des R- & Q-Gebäudes. Am 15. Januar sind die Wahllokale zwischen 9:30 Uhr und 18:30 Uhr geöffnet. Am 16. Januar sind die Wahllokale zwischen 9:30 Uhr und 14:30 Uhr geöffnet.
16
Studentische Wahlen 2019 9:30
Studentische Wahlen 2019 @ Universität Vechta - Haupteingang, Foyer R- & Q-Gebäude
Jan 16 um 9:30 – 14:30
Studentische Wahlen 2019 @ Universität Vechta - Haupteingang, Foyer R- & Q-Gebäude
Am 15. & 16. Januar 2019 wird an der Universität Vechta gewählt. Die Wahllokale befinden sich am Haupteingang und in den Foyers des R- & Q-Gebäudes. Am 15. Januar sind die Wahllokale zwischen 9:30 Uhr und 18:30 Uhr geöffnet. Am 16. Januar sind die Wahllokale zwischen 9:30 Uhr und 14:30 Uhr geöffnet.
17
18
19
20
21
Aktionswoche zum Holocaustgedenktag 2019 10:30
Aktionswoche zum Holocaustgedenktag 2019 @ Universität Vechta
Jan 21 um 10:30 – Jan 27 um 0:00
Weitere Infos: https://asta-uni-vechta.de/aktionswoche-zum-holocaustgedenktag-2019/  
„Stadtrundgang zum Leben von Jüd*innen in Vechta“ mit Werner Kevenhörster 11:00
„Stadtrundgang zum Leben von Jüd*innen in Vechta“ mit Werner Kevenhörster @ Treffpunkt Altes Rathaus
Jan 21 um 11:00
Die Stadtführung beschäftigt sich mit den jüdischen Familien und Einrichtungen in Vechta, mit Schwerpunkt auf die Zeit des Nationalsozialismus.
„Antisemitismus & Antizionismus – eine Einführung“ mit Maximilian Schulz 18:00
„Antisemitismus & Antizionismus – eine Einführung“ mit Maximilian Schulz @ Raum E133, Universität Vechta
Jan 21 um 18:00
„Antisemitismus heißt, Juden mehr zu hassen als nötig.“ Seien wir ehrlich: Antisemitismus ist immer noch ein Problem. Egal ob liberal oder konservativ, christlich oder muslimisch, antikapitalistisch oder antikommunistisch, Jüd*innen geben immer ein gutes Feindbild her. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden antisemitische Einstellungen zunehmend chiffriert – der gute Ton hatte sich geändert und Antisemitismus gehörte nicht mehr dazu. Mit der Gründung des israelischen Staats 1948 entstand jedoch eine neue Projektionsfläche für die antisemitischen Subjekte. Doch worin besteht diese Ideologie, die sich wandelt und immer wieder neu erfindet, Feindbilder erschafft, verwaltet und aktualisiert? Gemeinhin kann Antisemitismus aufgefasst werden als die „Gesamtheit judenfeindlicher Äußerungen, Vorurteile, Ressentiments oder Haltungen, unabhängig von ihren religiösen, rassistischen oder sonstigen Motiven“ (Rensmann 2004, S. 71). Im Vortrag soll jedoch tiefer gegraben werden. Antisemitismus – gerade moderner – lässt sich nicht isoliert betrachten. Kontext, Motive, etc. spielen immer eine Rolle, er ist immer verortet. Moderner Antisemitismus agiert in Politik, Wirtschaft und Kultur – und noch immer auch im Bereich der Religion. Er besteht vornehmlich in der Reaktion auf die Gegebenheiten und nimmt seinen Platz ein im überforderten Individuum. Die äußere Bedingung des modernen Antisemitismus ist die kapitalistische Moderne, die innere der sich auf das Individuum beziehende Autoritarismus. Dabei ist er welterklärend und projizierend. Nationalismus, Ethnisierung, Autoritarismus, die Angst vor und die Überforderung mit der kulturellen Moderne und dem Kapitalismus – diese und andere Elemente sind konstitutiv für Begriffsbildung und Komplexität des Antisemitismus. Der Vortrag soll einen Einblick geben in diese widersprüchlichen Mechaniken des Antisemitismus und die ihm zugrundeliegenden konstitutiven Elemente. Denn nur das, was verstanden wird, kann bekämpft werden.
AStA-Sitzung 20:00
AStA-Sitzung @ Büro AStA Uni Vechta
Jan 21 um 20:00
 
22
„Vereinte Nationen gegen Israel – Wie die UNO den jüdischen Staat deligitimiert“ mit Alex Feuerherdt 20:00
„Vereinte Nationen gegen Israel – Wie die UNO den jüdischen Staat deligitimiert“ mit Alex Feuerherdt @ Raum E133, Universität Vechta
Jan 22 um 20:00
Kein anderes Land steht bei den Vereinten Nationen derart am Pranger wie Israel. Die Unesco und der UN-Menschenrechtsrat beispielsweise haben den jüdischen Staat in ihren Resolutionen häufiger verurteilt als alle anderen Länder dieser Welt zusammen. Auch die Generalversammlung der Uno beschäftigt sich in ihren Diskussionen weitaus öfter mit der einzigen Demokratie im Nahen Osten als etwa mit Syrien, Nordkorea oder dem Iran. Die UN-Frauenrechtskommission hat Israel als einziges Land für die Verletzung von Frauenrechten kritisiert, für die Weltgesundheitsorganisation (WHO) schädigt weltweit niemand die Gesundheit von Menschen und die Umwelt so stark wie der jüdische Staat. Und das sind nur einige wenige Beispiele von vielen. Ein Beschluss wie der UN-Teilungsplan von 1947, der die Grundlage für die Proklamation des Staates Israel bildete, wäre heute schlicht undenkbar. Wie kommt es, dass sich der jüdische Staat derart im Visier der Vereinten Nationen und ihrer Untereinrichtungen befindet? Liegt das tatsächlich an Israel selbst – oder gibt es dafür womöglich ganz andere Gründe? Wie ist die Uno heute überhaupt aufgestellt und worin unterscheidet sie sich von früheren Jahren? Welches Verständnis von den Menschenrechten herrscht bei ihr und ihren Mitgliedern vor? Zum Referenten: Alex Feuerherdt ist freier Publizist und lebt in Köln. Er schreibt für verschiedene Print- und Online-Medien zu den Themen Israel, Nahost, Antisemitismus und Fußball, unter anderem für die Jüdische Allgemeine, n-tv.de, die Jungle World und MENA-Watch in Wien. Außerdem ist er Betreiber des Blogs Lizas Welt. Gemeinsam mit Florian Markl hat Feuerherdt ein Buch zum Thema der Veranstaltung geschrieben, das 2018 im Verlag Hentrich & Hentrich erschienen ist: Vereinte Nationen gegen Israel – Wie die Uno den jüdischen Staat delegitimiert.
24
„Wer sind die Fans von Trump, Putin, Erdogan und Co.? Theodor W. Adornos ‚Studien zum Autoritären Charakter‘ – eine Einführung“ mit Tobias Holz 14:00
„Wer sind die Fans von Trump, Putin, Erdogan und Co.? Theodor W. Adornos ‚Studien zum Autoritären Charakter‘ – eine Einführung“ mit Tobias Holz @ Raum R225, Universität Vechta
Jan 24 um 14:00
Autokraten und Hardliner feiern in weiten Teilen der Welt Erfolge. In Europa sind in Polen und Ungarn nationalistische Parteien an der Macht. In Frankreich und Deutschland können Marine Le Pen und die AFD immer mehr WählerInnen anziehen. Die U.S. Wahl hatte mit Donald Trump einen unerwarteten Ausgang. Putin regiert seit Jahren in Russland und Erdogan baut die Türkei in ein autokratisches Imperium um. Wer wählt diese Menschen? Warum wählen Menschen sie gegen ihr ökonomisches Interesse? Warum wählen sie sogar Menschen die Opfer ihrer Politik sind? Welche Bedürfnisse stehen dahinter? Ähnliche Fragen stellten sich Theodor W. Adorno et al. im Exil in den USA der 40er Jahre des letzten Jahrhunderts. Können die „Studien zum autoritären Charakter“ heute Anhaltspunkte für das oben skizzierte Phänomen geben? Der Referent wird in das Werk einführen und einige Tendenzen und (Un-)Möglichkeiten des Übertrags auf die aktuelle Situation zur Diskussion stellen.
„Gemeinsam Zukunft rekonstruieren – Leseeinstieg in Adornos Erziehung nach Auschwitz“ mit Mandy Gratz 16:00
25
„Die Erprobung autoritärer Verschärfungen im Stadion.“ mit Franz-Josef Heller & Ivanka Miller 14:00
„Die Erprobung autoritärer Verschärfungen im Stadion.“ mit Franz-Josef Heller & Ivanka Miller @ Raum E 135, Universität Vechta
Jan 25 um 14:00
Die deutschen Meinungsmacher von FAZ bis taz scheinen sich einig darin zu sein, dass die bundesrepublikanische Gesellschaft einen autoritären Rollback erlebt. Der Einzug der AfD, einer Partei, die sich deutlich rechts der CDU positioniert, in den Bundestag und in sämtliche Landesparlamente wird dabei allerorten als Gradmesser angegeben. Für die sogenannte Mitte der Gesellschaft ist dies natürlicherweise eine willkommene Möglichkeit, ihre eigenen autoritären Tendenzen und den notwendig autoritären Gehalt einer staatlich verfassten Gesellschaft zu leugnen. Doch nicht zuletzt die Novellierungen der Polizeischutzgesetze oder die Polizeistrategie während der G20-Proteste in Hamburg zeigen, dass es keine AfD in der Regierung braucht, damit der deutsche Staat beherzt zur Tat schreitet. Abseits staatlicher Organe lassen sich seit Jahren autoritäre Entwicklungen beobachten. Als Beispiel kann jede größere Tageszeitung von gestern, heute und übermorgen herangezogen werden – von Artikeln über die bedrohte Kultur bis hin zur unkritischen Wiedergabe von Polizeiberichten wird dem Autoritarismus nach dem Mund geredet: wahlweise links oder rechts, je nachdem, wie den Leser*innen ihre autoritären Bedürfnisse am besten schmecken. Doch die Zeiten, in der Generationen im Kaiserreich mit dem Korpsgeist der Turner aufwuchsen, sind längst vorbei. Autorität kann nicht mehr als reiner Selbstzweck erscheinen. Die eigenen autoritären Bedürfnisse streben nach einer neuen Form der Legitimation. Diese findet sich unter anderem im Fußballstadion, mithilfe der Projektionsfläche des jugendlichen „Krawallfan“: seit Jahren wird hier jedes Wochenende der Polizeistaat erprobt, mit den Möglichkeiten der Schleifung demokratischer Rechte experimentiert und der Presse bei der erfolgreichen Produktion von (autoritären) Ideologien zugeschaut. Leider verfallen die betroffenen Fans und/oder Ultras dabei nur zu oft in ein Spiegelgefecht mit den staatlichen Organen. Sie übernehmen so die autoritären, von ihnen selbst lautstark kritisierten, Tendenzen stillschweigend und unbewusst. Somit tun sie sich schwer, den gesellschaftlichen Tendenzen ernsthaften Widerstand entgegenzusetzen. Der Vortrag möchte der Rolle des Stadions als Erprobungsraum autoritärer staatlicher Entwicklungen nachspüren und etwaige Entwicklungen schlaglichtartig betrachten. Es soll dargelegt werden, dass im besonderen Ort des Stadions eine gesamtgesellschaftliche Tendenz zur Durchsetzung kommt und im Begriff ist Prämissen für den kommenden Alltag zu schaffen.
26
27
28
AStA-Sitzung 20:00
AStA-Sitzung @ Büro AStA Uni Vechta
Jan 28 um 20:00
 
29
30
31