Neuigkeiten

Reaktionen zur PM "Refugees Welcome"

Wir haben für euch Reaktionen auf die gemeinsame Pressemitteilung des Student*innenparlamentes und des AStA gesammelt und hier auf unserer Internetseite zusammengestellt. Wir werden die Reaktionen ständig erweitern, sofern es neue gibt.

Die Reaktionen sowie die Pressemitteilung vom 05.11.2015 findet ihr hier:

Pressemitteilung

Reaktionen

 

Nachfolgend habe wir sie euch auch nochmal hier angefügt:


 

Veröffentlicht am Donnerstag, 05. November 2015 00:00

Gemeinsame Pressemitteilung des Allgemeinen Student*innenausschusses (AStA) und des Student*innen Parlamentes (StuPa) der Universität Vechta

 

Refugees welcome


Durch die aktuellen Krisenherde auf der Welt hat es nicht nur die deutsche Gesellschaft mit einer großen Zahl an Geflüchteten zu tun. Erschöpft von einer schier endlosen Flucht vor Krieg, Leid und Zerstörung in ihrem Heimatland und doch voller Hoffnung, kommen Geflüchtete zu tausenden an den Grenzen der EU, Deutschlands und schlussendlich auch hier bei uns in Vechta an.

Doch die Bürger*innen in der Stadt und im Landkreis Vechta, auch die Student*innenschaft, Angehörige der Universität, sei es aus der Verwaltung oder aus dem akademischen Mittelbau, reagieren nicht wie in anderen Teilen Deutschlands mit Furcht, Hass und Brandstiftung. Sie reagieren mit gelebter Willkommenskultur: Man organisiert sich selbst in Unterstützer*innengruppen, stellt in kürzester Zeit unbürokratische und vor allem praktische Hilfe zur Verfügung und investiert die eigene Freizeit, um anderen Menschen, die Schreckliches erlebt haben, zu helfen. Alleine an der Universität Vechta gibt es über ein halbes Dutzend praktischer Angebote für Geflüchtete, z.B. Sprachkurse, Gasthörer*innenprogramme, Mentor*innenprogramme, sog. Sprachtandems, aber auch studentische Initiativen wie die Refugee CommUNIty, die mit weiteren Institutionen zusammenarbeiten. Darüber hinaus sind in der Stadt Vechta und im gesamten Nord- und Südkreis, tagtäglich Menschen unterwegs, um Geflüchteten Hilfe anzubieten und sie in ihrer ersten Zeit zu unterstützen und willkommen zu
heißen: Die vielen ehrenamtlichen Angehörigen der Hilfsorganisationen sind rund um die Uhr tätig, aber auch der „normale“ Bürger scheut das Engagement nicht. Diese kollektive Menschlichkeit ist ein Sieg der deutschen Gesellschaft und zeigt deutlich, dass wir keine Politik, keine starke Führung brauchen, um uns der Verantwortung zum Helfen zu stellen.


Diese unglaubliche Hilfsbereitschaft lässt sich auch dann nicht verschrecken, wenn hochrangige akademische Mitglieder der Universität öffentlich die Meinung vertreten, dass zu viele Geflüchtete in die wirtschaftliche Hochburg Europas eindringen und der dortigen Gesellschaft schier unmögliches aufgebürdet wird. Es sind solche Aktionen und Äußerungen von Universitätsangehörigen, die ein negatives Licht auf die Universität, aber auch auf die Stadt Vechta werfen. Diese Angehörigen haben in ihrer Funktion eine gewisse Eigenschaft als Vorbild und sollten Student*innen lieber dazu animieren, Dinge sachlich zu hinterfragen, anstatt undifferenziert Phrasen und Parolen zu wiederholen. Wer so etwas in seiner Funktion und Position, macht, sollte vielleicht nicht der Politik vorwerfen, versagt zu haben, sondern sich und den eigenen Standpunkt hinterfragen. „Wir schaffen das“ ist zum Sinnbild dieser Diskussion geworden. Für die Stundent*innenschaft der Universität Vechta ist dies keine hohle Phrase, denn sie leistet weiter einen Beitrag dazu, dass es zu schaffen ist, dass Geflüchtete in Sicherheit und ohne Furcht vor Verfolgung und Bedrohung hier leben können. Denn dadurch, dass etwas geschafft wird, findet man erst heraus, was es überhaupt zu schaffen gilt.


Das, was die Student*innenschaft der Universität Vechta mit allen Beteiligten und Kooperationspartnern schafft ist: Willkommenskultur!

Kommentare  

 
#1 Anja 2016-01-26 14:06
You can use the same principle to create universal resource lists, categorizing resources
as either staff or available materials. Once a person is in the "donut hole", and receives the check, no other
Medicare funds are available. As proposed by Kaplan and Norton, the standard balanced scorecard
can be created by interlinking and tracking the business's perspectives,
objectives, initiatives, and targets.

Feel free to surf to my webpage: http://www.viagragenericoes24.com/compra-viagra-por-internet: http://www.viagragenericoes24.com/compra-viagra-por-internet
Zitieren
 

Kommentar schreiben

Die Angabe zur E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht und dient nur zum Schutz vor Spam.


Sicherheitscode
Aktualisieren

Zusätzliche Informationen